Chart-Hits 70er

Alle Chart-Hits der 70er Jahre:
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1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979

  1. Butterfly von Danyel Gérard
  2. A Song Of Joy von Miguel Rios
  3. Rivers Of Babylon von Boney M.
  4. Paloma blanca von George Baker Selection
  5. Daddy Cool von Boney M.
  6. Das Lied der Schlümpfe von Vader Abraham und die Schlümpfe
  7. Rock Your Baby von George McCrae
  8. El condor pasa von Simon & Garfunkel
  9. Schöne Maid von Tony Marshall
  10. Mississippi von Pussycat
  11. Lady Bump von Penny McLean
  12. Goodbye My Love Goodbye von Demis Roussos
  13. So bist du von Peter Maffay
  14. Griechischer Wein von Udo Jürgens
  15. Fernando von Abba
  16. Tränen lügen nicht von Michael Holm
  17. You’re The One That I Want von John Travolta & Olivia Newton-John
  18. I’d Love You To Want Me von Lobo
  19. Sugar Baby Love von Rubettes
  20. Born To Be Alive von Patrick Hernandez
  21. Mull Of Kintyre von Wings.
  22. El Lute von Boney M.
  23. YMCA von Village People
  24. Fox On The Run von Sweet
  25. Ich hab‘ die Liebe geseh’n von Vicky Leandros
  26. Chirpy Chirpy Cheep Cheep von Middle Of The Road
  27. Kung Fu Fighting von Carl Douglas
  28. Wig-Wam Bam von Sweet
  29. Living Next Door To Alice von Smokie
  30. Get Down von Gilbert O’Sullivan
  31. Yes Sir I Can Boogie von Baccara
  32. Ich wünsch mir ’ne kleine Miezekatze von Wums Gesang
  33. Seasons In The Sun von Terry Jacks
  34. Co-Co von Sweet
  35. Die kleine Kneipe von Peter Alexander
  36. S.O.S. von Abba
  37. Der kleine Prinz von Bernd Clüver
  38. Dolannes-Melodie von Jean-Claude Borelly
  39. Hello-A von Mouth & McNeal
  40. My Sweet Lord von George Harrison
  41. Mamy Blue von Pop Tops
  42. Jeans On von David Dundas
  43. Komm gib mir deine Hand von Tony Marshall
  44. Don’t Let Me Be Misunderstood von Santa Esmeralda
  45. In The Summertime von Mungo Jerry
  46. Schön ist es auf der Welt zu sein von Roy Black & Anita
  47. Moviestar von Harpo
  48. Theo wir fahr’n nach Lodz von Vicky Leandros
  49. Waterloo von Abba
  50. Rose Garden von Lynn Anderson
  51. Es fährt ein Zug nach Nirgendwo von Christian Anders
  52. Rocky von Frank Farian
  53. Let Your Love Flow von Bellamy Brothers
  54. Heart Of Glass von Blondie
  55. Ma Baker von Boney M.
  56. Mama Loo von Les Humphries Singers
  57. Der Junge mit der Mundharmonika von Bernd Clüver
  58. Honey Honey von Abba
  59. Pop Muzik von „““M“““
  60. Orzowei von Oliver Onions
  61. Mademoiselle Ninette von Soulful Dynamics
  62. Ein Bett im Kornfeld von Jürgen Drews
  63. I’m On Fire von 5000 Volts
  64. Only You Can von Fox
  65. We Don’t Talk Anymore von Cliff Richard
  66. Schmidtchen Schleicher von Nico Haak
  67. Hey Tonight von Creedence Clearwater Revival
  68. Magic Fly von Space
  69. Can The Can von Suzi Quatro
  70. How Do You Do von Windows
  71. Dan The Banjo Man von Dan The Banjo Man
  72. Sacramento von Middle Of The Road
  73. Michaela von Bata Illic
  74. Mexico von Les Humphries Singers
  75. Knowing Me Knowing You von Abba
  76. Oh Susi (Der zensierte Song) von Frank Zander
  77. Tu t’en vas von Alain Barrière & Noelle Cordier
  78. Du von Peter Maffay
  79. La Paloma ade von Mireille Mathieu
  80. Teenage Rampage von Sweet
  81. Porque te vas von Jeanette
  82. Don’t Cry For Me Argentina von Julie Covington
  83. Verde von Ricky King
  84. Shame Shame Shame von Shirley & Company
  85. Samson And Delilah von Middle Of The Road
  86. Money Money Money von Abba
  87. Morning Sky von George Baker Selection
  88. Lay Back In The Arms Of Someone von Smokie
  89. Sunny von Boney M.
  90. Queen Of China-Town von Amanda Lear
  91. You Ain’t Seen Nothin‘ Yet von Bachman Turner Overdrive
  92. Hot Love von T. Rex
  93. Girls Girls Girls von Sailor
  94. Night Fever von Bee Gees
  95. I Can Help von Billy Swan
  96. Dein schönstes Geschenk von Roy Black
  97. Bright Eyes von Art Garfunkel
  98. In Zaire von Johnny Wakelin
  99. Dancing Queen von Abba
  100. Stayin‘ Alive von Bee Gees
  101. I Was Made For Lovin‘ You von Kiss
  102. Beautiful Sunday von Daniel Boone
  103. You’re The Greatest Lover von Luv‘
  104. Block Buster! von Sweet
  105. A Glass Of Champagne von Sailor
  106. Kreuzberger Nächte von Gebrüder Blattschuß
  107. Hier ist ein Mensch von Peter Alexander
  108. Sailing von Rod Stewart
  109. Sorry I’m A Lady von Baccara
  110. A Walk In The Park von Nick Straker Band
  111. (Is This The Way To) Amarillo von Tony Christie
  112. Für dich allein von Roy Black
  113. I Am – I Said von Neil Diamond
  114. Dschingis Khan von Dschingis Khan
  115. Bianca von Freddy Beck
  116. Borriquito von Peret
  117. Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben von Jürgen Marcus
  118. Poppa Joe von Sweet
  119. Für die musikalische Auswertung der 70er Jahre muss man gar nicht lange herumrechnen. Mit deutlichem Abstand vor dem zweitplatzierten Titel positionierte sich Danyel Gerard mit “Butterfly” an der Chartspitze. Das ist umso bemerkenswerter, da der Song heute kaum noch in den Playlists der diversen Audioanbieter vertreten ist. Nicht weniger gilt diese Erkenntnis allerdings auch für den 2. Platz, nämlich Miguel Rios mit “A Song of Joy”. Eine Verallgemeinerung für die kompletten Top10 ist aber unzulässig, denn hier finden sich absolute Ohrwürmer und nach wie vor erfolreiche Lieder wie “El condor pasa” von Simon and Garfunkel und “Rivers of Babylon” von Boney M.. Na klar, es war die Disco-Zeit, die Mitte bis Ende der 70er Jahre ihren Höhepunkt erreichte. Weitere prominente Vertreter dieser Richtung, die sich in unseren Charts jedoch erst etwas weiter hinten finden lassen, sind beispielsweise die Village People und Baccara.
    Aber wer war denn der erfolgreichste Interpret dieses Jahrzehnts? Eine Frage, die sich anhand dieser Aufzählung natürlich nicht beantworten lässt. Die Frage muss daher lauten: Wer hat sich häufig gut platziert? Da ist zu allererst die bereits erwähnte und von Frank Farian produzierte Band Boney M. zu nennen, die auf gleich drei Nennungen in den Top50 kommt. Insgesamt konnte die zusammengewürftelte Truppe übrigens acht Nummer-Eins-Hits in Deutschland landen. Das gleiche Kunststück – gemeint sind die Nennungen auf dieser Seite, nicht die Gesamtzahl der Nummer-Eins-Hits – gelang auch der vermutlich kommerziell erfolgreichsten Gruppe dieser Zeit, Abba. Und dann gab es noch The Sweet, die es auf – na? – genau, ebenfalls drei Platzierungen brachten.
    Wenden wir uns den deutschen Künstlern zu. Selbstverständlich stand in jener Zeit das deutsche Musikwesen unter klarer Kontrolle des dominanten Schlagers. Tony Marshall ist unserer Hitliste zufolge der erfolgreichste Musiker dieses Genres, denn seine “Schöne Maid” katapultierte ihn auf den neunten Platz. Es folgen (in dieser Reihenfolge) Peter Maffay, Udo Jürgens, Michael Holm, Vicky Leandros, Peter Alexander, Bernd Clüver und Roy Black. Für Schlagerhasser ein wahres Gruselkabinett des einfallslosen Gedudels, für Fans die Highlights der Schlagergeschichte schlechthin, die auf keiner entsprechenden Mottoparty fehlen dürfen.
    Nun fragt sich der Leser dieser Zeilen zurecht, ob es denn auch gute, anspruchsvolle, handwerklich vollendete Musik gegeben hat. Ganz ehrlich, außer dem bereits zu Beginn der Ausführungen genannten Song von Simon & Garfunkel lässt sich diesbezüglich nur wenig aus den Charts herausholen. Die 70er waren eben die Zeit des Feierns, des Mitsingens, des Tanzens. Darauf stellte sich zumindest der ein, der dem kommerziellen Erfolg alles andere unterordnete. Nachdenkliche Töne mit hohen Absatzzahlen verknüpfen konnten George Harrison (“My Sweet Lord”), Terry Jacks (“Seasons in the Sun”) und die Wings (“Mull of Kintyre”).
    Der schlechteste Titel soll an dieser Stelle auch noch gewürdigt werden. Da David Hasselhoff damals noch nicht musikalisch aktiv gewesen ist, fällt uns die Wahl nicht ganz so leicht. “Das Lied der Schlümpfe” ist zum Beispiel ist auch echt mies, aber die Kinder haben es geliebt. Wir haben uns für “Jeans on” entschieden, ein handwerklich solides Lied von David Dundas, dem man eigentlich nicht viel vorwerfen kann. Dieser Hit wurde allerdings seitdem so oft von den Radiostationen abgespult, dass viele ihn schlichtweg nicht mehr hören können.

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