Village People

Die Village People sind eine weltbekannte Disco Band, welche in den 1970er Jahren gegründet wurden. Die Zielgruppe waren homosexuelle Menschen, wobei die Musik an sich bei der Bevölkerung im Gesamten sehr großen Anklang fand. Auch heute sind die Hits der Village People unvergessen und gehören auf jeder Tanzfläche zum festen Repertoire eines jeden DJ´s.

Die Mitglieder der Band waren Miles Jaye (Polizist), Ray Stephens (Polizist), Py Douglas (Polizist), Marc Lee (Bauarbeiter), Bill Whitefield (Bauarbeiter/Biker), sowie Felipe Rose (Indianer). Die Rollen waren als Kostümierung vorgesehen und entwickelten sich im Laufe der Zeit als das Markenzeichen der Band. Das erste Album aus dem Jahre 1977 mit dem Titel „Village People“ verkaufte sich sehr gut und wurde schnell zu einem Untergrund-Titel.

Größere Bekanntheit erlangte die Band erst mit ihrem zweiten Album mit dem Titel „Macho Man“. Das ebenfalls im Jahre 1978 erschienene Album „Cruisin´“ mit seinem Titel „YMCA“ verschaffte der Band den Status als weltbekannte Band, den sie heute hat. Der gleichnamige Song war über mehrere Wochen lang auf den Top 1, bzw. auf den Top 10 der internationalen Charts und machte zusätzlich auch andere Songs der Band bekannter. Bis in das Jahr 1981 wurden noch drei weitere Alben produziert, welche aber alle nicht an den Erfolg von „Crousin´“ heranreichen konnten.

Die Village People waren vor allem bekannt für ihre ironischen, und im Sinne der Zeit teilweise provozierenden Liedtexte. Diese sprachen explizit die homosexuelle Community zu dieser Zeit ab und waren auf die Bedürfnisse der Zielgruppe hin ausgerichtet. Im Jahre 1986 kam es zur Auflösung der Band. Gründe hierfür waren vor allem, dass die Disco-Music nicht mehr im Trend lag und die Band sich auseinandergelebt hatte. Das Image als Vorreiter der Gay-Bewegung haben die Village People bis heute inne, auch wenn das eigentlich im späteren Verlauf der Bandgeschichte weniger beabsichtigt war.

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