Supremes

Die Supremes waren eine Girlband der 60er Jahre, die mit ihren gefühlvollen Soulsongs die Massen begeistern konnten.
Schon Ende der 50er Jahre sollte der Startschuss für die erfolgreiche Band aus dem bekannten Label Motown gelegt werden, als die jungen Sängerinnen Mary Wilson und Florence Ballard auf einem Talentwettbewerb einen ersten Erfolg erzielen konnten.

Gemeinsam mit Marys Freundin Diana Ross begannen die jungen Frauen Musik zu machen und sollten schon bald als weibliches Gegenstück zu den damals aufstrebenden Primes (später als The Temptations erfolgreich), einer männlichen Soulkombo agieren.
Als Primettes konnte die Girlband bereits 1959 einen ersten Vertrag unterschreiben, doch die ersten beiden Singles blieben erfolglos.

Nach einigen Wechseln in der Besetzung konnte das Quartett im Jahre 1969 einen Plattenvertrag bei dem aufstrebenden Label Motown Records erhalten. Doch Barbara Martin, die zu der Band gestoßen war, verließ die drei verbleibenden Frauen aufgrund ihrer Schwangerschaft. Als Trio konnte die Soulband endlich durchstarten. Der Musikproduzent Berry Gordy, der damals für Motown arbeitete, schlug der Band einen Namenswechsel vor, sodass man das Trio fortan als „The Supremes“ kennenlernen sollte.

Der Beginn bei Motown war holprig, die ersten Singles floppten beim Publikum. Zwar konnten sie in den nächsten Jahren einige Singles in den Charts platzieren, der Durchbruch kam aber erst mit „Where did our love go“. Auch die nachfolgenden Singles konnten die Fans und Kritiker begeistern. Obwohl Ballard zunächst als Sängerin agierte, kristallisierte sich Diana Ross mit der Zeit immer mehr zum Star der Gruppe heraus. Es kam zu Uneinigkeiten, sodass sich die Formation immer wieder änderte und die Gruppe kurzzeitig als Diana Ross & The Supremes bekannt war.

1970 verließ Ross die Band, um sich einer Solokarriere zu widmen, die Band nannte sich nun wieder nur The Supremes, konnte aber an die Erfolge von früher nicht mehr anknüpfen. 2018 trat Diana Ross mit einer aktuellen Besetzung der Supremes zum letzten Mal auf.