Marika Rökk

Marika Rökk, geboren am 3. November 1963 in Kairo und gestorben am 16. Mai 2004 in Baden (Niederösterreich), war eine im deutschsprachigen Raum sehr bekannte Schauspielerin und Sängerin. Als Tochter eines ungarischen Architekten und seiner Frau hatte die junge Marika Rökk eine sehr bewegte Kindheit.


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Schon früh zogen ihre Eltern durch ganz Europa. Unter anderem wuchs die Sängerin in Paris und Budapest auf. Ihre Gesangs- und Tanzausbildung erfolgte schon früh und es ergaben sich bereits in jungen Jahren zahlreiche Engagements im Ausland. Im Jahre 1935 hatte sie ihren ersten Auftritt in einem Spielfilm der UFA (Leichte Kavallerie) und erzielte mit weiteren Produktionen große Erfolge. Sie war in dieser Zeit vor allem auf eine Rolle als verkanntes Talent festgeschrieben, welches sich im Verlaufe des Filmes immer weiter entwickelte und letztlich einen großen Durchbruch erzielen konnte.

Ihre Rolle während der Zeit des Nationalsozialismus wurde von der Nachwelt teilweise sehr kontrovers diskutiert. Bekannt ist, dass sich die Schauspielerin als glühende Verfechterin und Anhängerin Adolf Hitlers ausgab. Inwieweit das auch in ihrer späteren Karriere eine Rolle spielte, und ob sie auch in der jüngeren Vergangenheit eine Anhängerin der Nationalsozialisten war ist nicht belegt. In der Nachkriegszeit und den Jahren des Aufstiegs der jungen Bundesrepublik versuchte Marika Rökk mit einer Reihe von Fernseh-, und Kinoproduktionen an den alten Rum anzuknüpfen. Da dieses Vorhaben nur bedingt erfolgreich war ging sie wieder häufiger in das Theater. Hier gelang ihr zwar kein großer Durchbruch, allerdings war sie an einigen renommierten Produktion in Ungarn, Österreich und Deutschland beteiligt und das mit großem Erfolg.


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Privat war sie bis zu seinem Tode mit dem Regisseur Georg Jacoby, sowie nach dessen Tod mit dem Schauspieler und Regisseur Fred Raul verheiratet. Sie verstarb im Alter von 90 Jahren an einem Herzinfarkt. Im Gedenken und als Würdigung ihrer Leistungen wurde in Baden bei Wien eine Straße nach ihr benannt.

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